Anwendungsbeispiel: Gefühle erkunden

Ein Ursprung unserer Gefühle liegt in körperlichen Aktivierungen. Angst führt zu einer Anspannung der Muskulatur, großes Glück äußert sich in Herzklopfen.

Manchen Klient:innen fällt es schwer, die eigenen Emotionen zu erkennen.

Stattdessen spüren sie vorrangig die körperlichen An- zeichen. Benutzen Sie die SCRiBiLiTY-Figuren, um zu markieren, wo Ihre Klient:innen im Körper die unterschiedlichen Emotionen wahrnehmen.

Zur Weiterarbeit:
Als wir die Figuren entwickelt haben, hat unser Zeichner immer wieder anwesende Personen aufgefordert, sich in den Raum zu stellen und „traurig“ oder „wütend“ zu gucken.

 

Wohin zeigt der Kopf? Was machen die Arme?
Wie ist das Rückgrat gebogen?

 

Diese Körperhaltungen wurden dann zum Vorbild für die Haltung der Strichmännchen.

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  • Wo spürst du deine Gefühle?
    Zeichne sie in die Figuren ein. 


Legen Sie die Figuren in einen Beutel. Nun zieht jeder abwechselnd eine Figur, spielt sie nach und die Mitspieler müssen das dargestellte Gefühl erraten.

Wer schafft es, Gefühle nur mit der Mimik oder nur durch die Körperhaltung zu markieren?

 

Für ganz Mutige: lassen Sie die Gefühle durch Töne darstellen. Wie klingen Angst, Wut,
Trotz, Neugierde oder Verwunderung?